Bücher

Für eine nachhaltige Kommunikation: BirnsteinsBüro arbeitet Konzeptionsideen aus, begleitet Buchprojekte und sucht den richtigen Verlag für das Werk. Nur so bekommt ein Buch Resonanz – und erfreut seine Leser.

Margot Käßmann (Hg.)

Das Leben reimt sich nicht

Frauengedichte

Margot Käßmann hat über viele Jahre hinweg Gedichte gesammelt, die ihr wichtig sind. Es sind Gedichte von Frauen für Frauen und vor jedem Kapitel kommentiert sie ihre Auswahl.
Die ausgewählten lyrischen Texte stammen überwiegend aus dem 20. Jahrhundert bis heute: unter anderem von Ingeborg Bachmann, Dorothee Sölle, Macha Kaléko und Marie Luise Kaschnitz. Doch finden auch Gedichte aus älteren Epochen ihren Platz, zum Beispiel von Emily Dickinson, Annette von Droste-Hülshoff und Hildegard von Bingen.

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Margot Käßmann (Hg.)

Das Leben reimt sich nicht

Frauengedichte – Hörbuch-Ausgabe

Margot Käßmann hat über viele Jahre hinweg Gedichte gesammelt, die ihr wichtig sind. Es sind Gedichte von Frauen für Frauen und vor jedem Kapitel kommentiert sie ihre Auswahl.
Die beliebte deutsche Schauspielerin Suzanne von Borsody hat dieses Hörbuch gelesen. Sie interpretiert gekonnt die Gedichte auf wunderschöne Weise.

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Arnd Brummer

Jan Hus

Warum ein frommer Katholik auf dem Scheiterhaufen endete

Vor 600 Jahren wurde der Priester Jan Hus in Konstanz als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er hatte sich geweigert, seine Thesen zu Kirche und Glauben zu widerrufen. „Wir sind Hussiten“, sagte hundert Jahre später Martin Luther. In Böhmen wurde Hus zum Nationalhelden, weil er die tschechische Sprache maßgeblich beeinflusst hat. Das gab den Tschechen oder Böhmen, bis dahin ein „Knechtsvolk“ im Heiligen Römischen Reich, ein neues Selbstbewusstsein. Arnd Brummer zeichnet Hus’ Lebensweg nach. Und er fragt: Was bleibt von dem böhmischen Reformator? Das Buch erscheint in der Reihe „wichern porträts“, die von Uwe Birnstein herausgegeben wird.

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Nora Steen

Das Wort zum Alltag

Meine Woche mit Gott

Die junge evangelische Theologin hat bereits vieles gesehen: ob in Südindien oder auf Kuba, sie hat ein »Haus der Stille« geleitet und Frauen im Knast seelsorgerlich betreut. Aber sie ist überzeugt: Gott findet sich nicht nur in den Ausnahmesituationen, sondern auch im Alltag mit seinem Stress und all den Unsicherheiten: zwischen Berufserwartungen, Shoppen mit Kindern, Stöhnen über Wäschebergen und dem »Tatort« am Sonntagabend. Davon erzählt sie frisch und lebendig in ihrem neuen Buch.

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Margot Kässmann

Im Zweifel glauben

Worauf ich mich verlassen kann

Wie lässt es sich leben, wenn der Glaube unsicher geworden ist? Wenn Zweifel sich einstellen und persönliche oder öffentliche Krisen den vertrauten Kindheitsglauben infrage stellen? Margot Käßmann nähert sich authentisch und persönlich diesem sensiblen Thema. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwer es sein kann, solche persönlichen Krisen zu erleben und durchzustehen. Die Theologin mit wachem Bewusstsein für gesellschaftliche und politische Entwicklungen nimmt aber auch öffentliche Krisenphänomene wahr und spricht sie an.

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Margot Käßmann

Im Zweifel glauben

Worauf wir uns verlassen können – Hörbuch

Wie lässt es sich leben, wenn der Glaube unsicher geworden ist? Wenn Zweifel sich einstellen und persönliche oder öffentliche Krisen den vertrauten Kindheitsglauben infrage stellen?
Margot Käßmann hat solche Krisen selbst erlebt und durchgestanden. Die Theologin und Bestsellerautorin gibt Antworten aus der christlichen Tradition und der Reformation. Denn es braucht auch Mut, den Zweifel ernst zu nehmen – und es macht Hoffnung, wenn er nicht das letzte Wort hat.

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Margot Käßmann

Das Zeitliche segnen

Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben

Unsere Zeit ist begrenzt. Das macht sie so kostbar. Wer das wahrnimmt, lebt anders. Dankbarer. Margot Käßmann schreibt offen über eigene Verlusterfahrungen und was sie dann getragen hat. Wie man in schweren Zeiten Trost findet, weil man weiß, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Ihr Buch macht Mut, sich beizeiten den großen Fragen des Lebens und Sterbens zu stellen – damit das Leben gelingt.

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Margot Käßmann (Hrsg.), Konstantin Wecker (Hrsg.)

Entrüstet euch!

Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. Texte zum Frieden

»Frieden schaffen ohne Waffen?« Heute löst dieser Slogan vielerorts Häme aus. Die ihn noch immer im Munde führen, werden der Naivität bezichtigt. Margot Käßmann und Konstantin Wecker lassen sich davon nicht beirren. Für sie ist Pazifismus keine oberflächliche Wohlfühlmentalität, sondern der einzige Weg, die Welt langfristig zu befrieden. Couragiert und lautstark rufen sie: »Nein«, wenn Nationen wieder der Illusion verfallen, Waffengewalt könnte mit Waffen bekämpft werden.
Käßmann und Wecker versammeln in diesem streitbaren Buch Texte verschiedener pazifistischer Traditionen. Dazu kommen aktuelle, eigens für diesen Band geschriebene Texte, etwa von Arno Gruen, Friedrich Schorlemmer u. a. Alle Beitragende sind sich einig: Eine spirituelle Haltung ist wichtig, um die Kraft des Pazifismus wirksam werden und Schwerter zu Pflugscharen schmieden zu lassen.

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Margot Käßmann (Hg.)

Gott will Taten sehen

Christlicher Widerstand gegen Hitler

Dieses Buch versammelt erstmals die bewegendsten Zeugnisse aus dem christlichen Widerstand gegen Hitler, darunter auch bisher unpublizierte Texte. Die Briefe und Aufzeichnungen, die oft in großer Not und Gefahr geschrieben wurden, berühren zutiefst – und lassen uns darüber nachdenken, wo heute Mut zum Widerstand gefordert ist.
Für viele Widerständler wurde ihr christlicher Glaube zum moralischen Kompass und zur Quelle ihres Mutes. Es waren ganz unterschiedliche Menschen: Theologen, die sich enttäuscht von den Kirchen abwandten, Staatsbeamte und Militärs, die es nicht mehr ertrugen, an Verbrechen mitzuwirken, Studenten, die von einer gerechten Zukunft träumten, Frauen und Männer, Junge und Alte, Katholiken und Protestanten.

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Stephan Krawcyk

Mensch Nazi

Ein Roman

Sie treffen in einer Kneipe aufeinander und es kommt fast zur Schlägerei. Weil Klemens, der junge Neonazi, das Wort „Deutschmann“ aus der Unterhaltung zweier Freunde am Nachbartisch missversteht. Und weil einer der beiden Freunde, der Ich-Erzähler, dem gewaltbereiten Blick des angetrunkenen Deutschtümlers nicht ausweicht. Stephan Krawczyk, Schriftsteller, Liedermacher, Regimekritiker der DDR, entwickelt aus dieser Szene die Geschichte eines jungen Mannes aus Ost-Berlin, dessen Mutter früh starb und der bis zu seinem zwölften Lebensjahr im Kinderheim aufwächst und eines Tages auf der Suche nach Anerkennung und Autorität auf eine Wehrsportgruppe trifft.

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Margot Käßmann

Vergesst die Gastfreundschaft nicht!

In unserem Land leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, und es werden stetig mehr. Die Diskussion um Chancen und Probleme ihrer Einbindung hat gefährlich an Schärfe gewonnen. Nicht zuletzt die Ereignisse in Norwegen zeigen, dass wir alles daran setzen müssen, um friedlich zusammenzuleben und voneinander zu profitieren.
Margot Käßmann macht klar, dass es nur einen Weg gibt: Wir müssen offen sein für andere Kulturen und neue Einflüsse – ohne unsere Grundwerte aus den Augen zu verlieren.

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Margot Käßmann

Mehr als Ja und Amen

Doch, wir können die Welt verbessern

Warum ist das Wort „Weltverbesserer“ heutzutage eigentlich negativ besetzt? Margot Käßmann ist sich sicher: Unsere Welt braucht genau diese visionären Menschen.
Kopfwissen ist nicht alles. Margot Käßmann spricht die Sprache des Herzens. Es geht ihr nie um political correctness oder den moralischen Zeigefinger – sondern um die Sehnsucht nach einer besseren Welt. Eine Welt, in der Versöhnung auch mit den schlimmsten Feinden möglich ist, eine Welt, in der es Hoffnung und Gerechtigkeit wider alle Vernunft gibt …

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Ulrike Sterath-Bolz

Müntzer

Warum der Mystiker die Bauern in den Krieg führte

Er war Priester und Reformator, Mystiker und Sozialrevolutionär. Im Bauernkrieg stellte er sich auf die Seite der Aufständischen. Sein kurzes Leben endete unter dem Fallbeil des Scharfrichters. Thomas Müntzer (1489–1525) erhitzte schon zu Lebzeiten die Gemüter, und bis heute lässt sein Name aufhorchen. Der „Theologe der Revolution“, wie ihn sein Biograf Ernst Bloch nannte, wurde vom DDR-Staat geradezu als Nationalheld verehrt. Heute gilt er den einen wegen seiner Befürwortung von gewaltsamem Widerstand als politischer Verbrecher und Terrorist, den anderen mit seinem klaren Blick für die sozialen Probleme seiner Zeit als Vorbild.

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Georg Schwikart

Paulus

Wie der Christenverfolger die Liebe entdeckte

Was muss geschehen, damit die Liebe mächtiger als der Hass wird? In Zeiten weltweit wachsendem religiösen Fanatismus bietet das Leben des ehemaligen Christenverfolger sund späteren Apostels Paulus ein beeindruckendes Beispiel für einen solchen Sinneswandel. Der entschiedene Gegner der Jesus-Anhänger entdeckt durchein Bekehrungserlebnis die befreiende Kraft des christlichen Glaubens. Tausende Kilometer legt Paulus, der über eine eher schwächliche Konstitution verfügte, im Namen Gottes zurück. Vier Schiffbrüche erlitt er, er wurde ausgepeitscht und kam ins Gefängnis.Paulus gründete Gemeinden im Mittelmeerraum und entwickelte in seinen Briefen als Erster eine christliche Theologie. Die Liebe hielt er für wichtiger als den Glauben eine Botschaft mit Sprengkraft.

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Georg Schwikart

Hanns Dieter Hüsch

Wie der Kabarettist den lieben Gott zum Schmunzeln brachte

„Das schwarze Schaf vom Niederrhein“, so bezeichnete sich Hanns Dieter Hüsch (6. Mai 1925 – 6. Dezember 2005) auf einem Buchtitel selbst. Er war Schriftsteller, Liedermacher, Schauspieler, Dichter, Rundfunkmoderator und Kinderbuchautor. Hüsch zählte zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands – und galt als frömmster Vertreter seiner Zunft. „Ich sing für die Verrückten, die seitlich Umgeknickten“, beschrieb er sein Ansinnen. Die Bühne diente ihm als Kanzel, denn der wortgewandte „Vorlesekunstphilosoph“ machte sich im wahrsten Sinne Gedanken über Gott & die Welt. Auch auf Kirchentagen war er regelmäßig Gast. Die „Theologie“ des evangelischen Christen Hüsch ist vom Vertrauen geprägt, dass Gott unbedingt auf der Seite der Menschen steht. Hüsch lebte einen engagierten und heiteren Glauben, der ihn singen lassen konnte: „Ich bin erlöst / Vergnügt / Befreit / Gott nahm in seine Hände / Meine Zeit …“

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Ralph Ludwig

Jochen Klepper

Warum sich der Liederdichter in tiefer Not getragen fühlte

Am 11. Dezember jährt sich der Freitod Jochen Kleppers (1903–1942) und seiner Familie zum siebzigsten Mal. „Die Nacht ist vorgedrungen“ – dieses bekannte Kirchenlied weist auf das Schicksal und die tragischen Lebensumstände des Theologen, Journalisten und Dichters. „Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und Schuld“, textete Klepper. Die Nacht war in sein Leben gedrungen – in Form ständiger Depressivität und durch die Repressalien, die seine jüdische Frau Johanna und die Stieftöchter Brigitte und Renate durch die Nationalsozialisten erleiden mussten. Schließlich drohte der Familie die Deportation. Sie sah daraufhin keinen anderen Ausweg als den Tod. Doch Kleppers Verwurzelung im Glauben bis heute unzähligen Menschen Trost. Eher konservativ hielt er ebenso zu den Nazitreuen „Deutschen Christen“ wie zur Bekennenden Kirche Abstand und verlegt seinen Glauben in die Innerlichkeit. Das macht seine Kirchenlieder damals wie heute so ansprechend. Fester Glaubensmut spricht durch sie, der hilft, auch die dunkelsten Nächte durchzustehen. Der Schriftsteller und Theologe Ralph Ludwig schildert das bewegende Leben Jochen Kleppers.

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Ezzelino von Wedel

Hermann Hesse

Warum der Dichter Glaube, Glück und Eigensinn empfand

Fünfzig Jahre nach seinem Tod ist die Faszination für Hermann Hesse ungebrochen. Der „Steppenwolf“ und „Siddhartha“, das „Glasperlenspiel“ und unzählige Gedichte spiegeln tiefe Lebenserfahrung und eine Frömmigkeit, die das Göttliche jenseits der Religionen und Konfessionen aufspürt. Der Missionarssohn aus Calw plädierte für den Eigensinn: „Sei du selbst!“ und erreicht mit diesem Lebensmotto vor allem junge Menschen. Sein Glaube an den Wert des Einzelnen ist Heilmittel in einer Zeit, in der Karrieredenken und Kommerz die seelischen Kräfte schwächt. Auch haben Hesses Gedanken nichts von ihrer tröstlichen Kraft verloren. „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.“ Vielen Menschen hat dieser Rat in Lebenskrisen Halt gegeben.

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Ulrike Strerath-Bolz

Ulrich Zwingli

Wie der Schweizer Bauernsohn zum Reformator wurde

Ein Mann voller Widersprüche
Er war hoch musikalisch – und verbannte die Musik aus dem Gottesdienst. Er war Pazifi st – und starb in einem Krieg, den er selbst gefordert hatte. Er predigte eine Reformation der Freiheit – und ließ die Verfolgung der Täufer zu. Der Schweizer Reformator Ulrich Zwingli (1484–1531) war ein Mann der Widersprüche. Nur zwölf Jahre blieben dem gebildeten Bauernsohn aus dem Toggenburg, um die Reformation in Zürich durchzusetzen. Von Kriegserfahrungen in seinen frühen Jahren als Pfarrer gezeichnet, kam er 1519 nach Zürich, wo er eine neue Predigtkultur ins Leben rief und das kirchliche Leben auf den Kopf stellte: Ab 1525 wurde in Zürich das Abendmahl in beiderlei Gestalt als Gedächtnismahl gefeiert; Bilder, Messen und Zölibat waren abgeschafft, und es gab eine geregelte Armenfürsorge. Ulrich Zwingli leitete die Neuübersetzung der Bibel, die bereits 1529 ihren Abschluss fand. Damit wurde er zum Vater der reformierten Kirchen, ohne als Person je in den Vordergrund zu treten.

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